Gebraucht.

Gerhard Ehmke,
die Liebe
und das Forschen.

Vier Jahre waren Anita Jabor und Gerhard Ehmke verlobt. Die Kommilitonen sahen sie immer im Doppelpack. Sie gingen in dieselbe Seminargruppe, hatten dieselben Freunde, lernten zusammen und tranken beide ihr Feierabendbier beim Heinz, dem Wirt von der Eckkneipe „Zwei Linden“. „Ich lernte Anita kennen, als wir an der Abendschule in Potsdam zusammen lernten“, sagt Gerhard Ehmke. „Bis zum Abitur waren wir relativ eng zusammen, im Jahr danach trafen wir uns nur noch an den Wochenenden in Potsdam, und dann studierten wir gemeinsam in Jena.“

Nach dem Abitur begann Anita Jabor ein Jurastudium an der Friedrich-Schiller-Universität in Jena und Gerhard Ehmke wollte an der Technischen Hochschule Ilmenau Elektrotechnik studieren. Damals waren Hochfrequenztechnik und Elektroakustik sehr gefragte Studienfächer und die Zulassungsbeschränkungen waren besonders hoch. „Ich wurde deshalb zu einem Aufnahmegespräch eingeladen und erhielt danach die Studienzulassung für die gewünschte Fachrichtung ‚Hochfrequenztechnik und Elektroakustik‘.“ Damit wollte er sein Hobby zum Beruf machen. Schon als Kind begeisterte sich Gerhard Ehmke für Technik, baute sich seinen eigenen Funkempfänger und hielt Kontakt mit vielen Amateurfunkern. Nach dem Abschluss der 10. Klasse erlernte er am Institut für Landtechnik in Potsdam-Bornim den Beruf eines Funkmechanikers. Parallel dazu holte er auf der Abendschule sein Abitur nach.

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