Christian Elstners Leben
zwischen Erde und Kosmos.
Christian Elstner war während seines gesamten Berufslebens als Physiker nur für ein Unternehmen tätig und brachte dort Dinge zum Fliegen. Vieles von dem, was er dazu brauchte, lernte er bereits in seiner Berufsausbildung und mit seinem Modellbau-Hobby. Mit viel Mathematik, Optik und Mechanik war er an der Entwicklung des Sternsensors „Astro 1“ beteiligt und dabei seiner Zeit um Jahre voraus.
Vor dem Physikstudium begann Christian Elstner eine Lehre als Maschinenbauer im Spezialglaswerk „Einheit“ in Weißwasser und schloss sie nach dem Umzug seiner Eltern nach Gera im dortigen Kompressorenwerk ab. „Aus heutiger Sicht haben mir diese Berufsausbildung und der Modellbau fast mehr genutzt als das ganze Studium der Physik“, sagt Christian Elstner. Seine Diplomarbeit schrieb er in der Entwicklungsabteilung für Analysenmesstechnik bei Carl Zeiss Jena. Hier sollte er ein Fourier-Spektrometer aufbauen und testen. Dies war auch jenes Projekt, das er nach seiner Einstellung im Unternehmen weiterbearbeitete. Doch bald merkte er, dass es an leistungsstarken Rechnern und effizienten Entwicklungsabläufen mangelte. „Hier wäre ich definitiv nicht alt geworden“, sagt er rückblickend, und deshalb war es für ihn ein Glücksfall, am 31. Januar 1976 auf Weisung des Generaldirektors Wolfgang Biermann in ein Sonderprojekt von höchster Priorität versetzt zu werden.
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